Was ist eine CMD?
CMD steht für „Craniomandibuläre Dysfunktion“ und bezeichnet eine Funktionsstörung des Kausystems, die in einer Kieferfehlstellung mündet. Der Begriff bedeutet einzeln übersetzt „Cranium: Schädel“, „Mandibula: Unterkiefer“ und „Dysfunktion: Fehlfunktion“. Hierbei sind Zähne, Kiefergelenke und die Kaumuskulatur betroffen. In unserem CMD-Zentrum in Lübeck können wir für unsere Patienten die richtige Diagnose stellen und eine Therapie begleiten.
Schon ein paar Millimeter, die zwischen Ober- und Unterkiefer fehlen, damit diese ideal aufeinandertreffen, reichen aus, um Folgeschäden und Schmerzen zu verursachen. Vielfach wird CMD durch Fehlkontakte der Zähne ausgelöst. Diese verzahnen sich nicht miteinander, wodurch sich die Stellung des Kiefergelenks verschiebt. Das Gelenk wird so in eine Art Zwangsposition gebracht, was ganz unterschiedliche Schmerzen und Symptome hervorrufen kann.
Symptome der CMD
So kann es vorkommen, dass Patienten jahrelang an dauerhaften Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Hüft- oder Knieproblemen oder sogar Tinnitus leiden, ohne zu wissen, wo die Ursache liegt. Sogar psychische Probleme können die Folge einer CMD sein. Verschiedene Ärzte werden aufgesucht, vom Orthopäden bis zum Neurologen, doch dass die Probleme vom Kiefer herrühren können, ist den wenigsten Patienten bekannt. Mehr erfahren!
Behandlung der CMD
Da sowohl die Diagnostik als auch die Therapie bei CMD sehr komplex sind, kommt Ihnen unsere langjährige Erfahrung zugute. Durch unsere wissenschaftlichen Studien sowie den Fort- und Weiterbildungen können wir Ihnen bestmöglich helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Die Therapie stützt sich dazu auf eine hochmoderne computergestützte CMD-Vermessung, auf hochauflösende 3D-Aufnahmen der Kiefergelenke und speziell angefertigte CMD-Schienen. Mit diesen Methoden lassen sich die meisten Beschwerden deutlich verringern und im Idealfall sogar heilen. Mehr erfahren!
Ursachen der CMD
Die Symptome einer Cranio-Mandibulären Dysfunktion sind in vielen Fällen auf einen Bruxismus (starkes Zusammenpressen der Kiefer), Zähneknirschen, einen Fehlbiss, Stress oder Traumata zurückzuführen. Diese auslösenden Ereignisse führen zu einer minimalen Veränderung im Bereich der Zähne und des Kiefers, wodurch es zu einer Änderung der Kieferposition kommen kann. Aber auch eine schlecht gemachte Füllung oder Krone kann dazu führen, dass die Zähne nicht mehr richtig „aufeinander sitzen“ und die Kieferposition sich verändert.
Durch die so neu entstandene, unnatürliche Kieferposition kommt es zu einem erhöhten Druck auf die Kiefergelenkstrukturen und die gesamten Schädelknochen. Da der Schädel und die Kiefermuskulatur direkt mit der Nacken- und Rückenmuskulatur verbunden ist, wirkt sich die Fehlstellung auf den gesamten Körper aus. Die Muskulatur im Kiefer-, Kopf-, Nacken- und Rückenbereich wird unphysiologisch (nicht der Norm entsprechend) belastet, was langfristig zu Schmerzen in diesen Bereichen führt. Mehr erfahren!
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